Vom Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Stadtarchiv Münster anlässlich des NRW-Tages

Dass Zeitgeschichte im produktiven Sinne auch Streitgeschichte ist, stellen das Stadtarchiv und der Geschichtsort Villa ten Hompel mit einer offenen Radtour unter Beweis und öffnen für geschichtsinteressierte Pedaleur*innen „Zeitfenster“ im Stadtgebiet Münsters: Vom Kaiserreich zur NS-Diktatur, vom „Karneval in Trizonesien“ zu eher humorlos, sehr hart diskutierten Orten der Gegenwart zeugen die Stationen, die im Bereich des Servatiiplatzes, nahe des Hauptbahnhofs und des Hansaviertels auf Leezen angesteuert werden. Obwohl Münster „tief im Westen“ liegt, geht es auch um Erinnerungen an die DDR, an die vormaligen deutschen Gebiete im heutigen Polen und um den Kalten Krieg, der wiederum mitten in Westfalen tiefe Spuren hinterlassen hat. 

Die Teilnahme an der offenen Radtour ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. 

Beginn: 11 Uhr
Treffpunkt: Fahrradständer gegenüber dem Eingang des Stadtmuseums, Salzstraße 28. Die Tour endet am Hafen.

Wiederaufbau des Hafens in Münster nach 1945 (© Stadtarchiv Münster)