„Wer spart, hilft Adolf Hitler“ – Wie nationalsozialistisch waren die Vorläuferinstitute der heutigen Sparkasse im „Dritten Reich“?

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© Aschendorff Verlag, Münster

Als eine der ersten Sparkassen in Deutschland überhaupt stellt sich die Sparkasse Münsterland Ost ihrer belasteten NS-Vergangenheit in der vorliegenden unabhängigen Studie des Geschichtsorts Villa ten Hompel und des Westfälischen Wirtschaftsarchivs.
Wie sah der Alltag der Sparkassen in den Jahren von 1933 bis 1945 aus? Wie stark wirkte sich die NS-Ideologie auf die Geschäftspraxis aus? Was waren die Konsequenzen für langjährige Kunden wie jüdische Bürgerinnen und Bürger, die nun verfolgt wurden? Und in welchem Maße finanzierten auch die Sparkassenkunden den Vernichtungskrieg gegen Europa mit?

Diesen Fragen gehen die AutorInnen und HerausgeberInnen des Buches am Donnerstag, dem 05. Dezember 2019 ab 19 Uhr nach und stellen sich den Fragen des Publikums.

Das Buch „Wer spart, hilft Adolf Hitler“ – so lautete der Titel einer Werbeanzeige der Sparkasse aus dem Jahr 1933 – gibt anschauliche und detailreiche Antworten in einer chronologisch-thematischen Erzählung.