Trauer um Reinhard van SpankerenReinhard_Trauerfoto_Kirchentag

Nachhaltiger Einsatz im Raum von Kirche und Diakonie gegen Rechtsextremismus, für mehr Geschichtsbewusstsein: Zeitlebens war der Verstorbene dem Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Förderverein des Hauses eng verbunden. Er starb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

Trauer um Reinhard von Spankeren: Im Alter von 62 Jahren erlag der Leiter des Teams für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Diakonischen Werkes Rheinland Westfalen Lippe e.V. den Folgen der Corona-Virus-Infektion.

Zeitlebens war der Verstorbene der Villa ten Hompel und ihrem Förderverein eng verbunden: Nicht allein durch die vormalige Tätigkeit von Reinhard van Spankeren im Archivwesen, sondern auch durch nachhaltige Projekte gegen Rechtsextremismus und für mehr Geschichtsbewusstsein. Am 8. Mai vor 17 Jahren, dem Jahrestag des Kriegsendes 1945, versammelte er in der Villa ten Hompel eigens die Arbeitsgruppe Diakonie-Geschichte, die sich anhand biographischer Skizzen selbstkritisch mit der Rolle von Evangelischer Kirche und Diakonie im NS-Staat auseinandersetzte. Die Ergebnisse publizierte die AG unter dem Titel „Kronenkreuz und Hakenkreuz“.

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Ein Nachruf auf Reinhard van Spankeren, der dieser Tage in Münster beigesetzt wird im engsten Familienkreise, ist online auf den Seiten des Diakonischen Werkes  nachzulesen. Die Leitung des Geschichtsortes Villa ten Hompel und der Vorstand des Fördervereins bekunden ihr Beileid mit den Angehörigen. Mehr zur Würdigung: https://www.diakonie-rwl.de/themen/diakonie-rwl/nachruf

Fotos: Ann-Kristin Herbst und Sabine Damaschke