Gedenken neu denken

Erinnerungskultur, aber andere

Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in ihrem neuen Buch dar. Sie plädiert im „Forum am Donnerstag“ am 20. November um 19 Uhr in der Villa ten Hompel für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.

Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt Susanne Siegert, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeug*innenberichte zu erreichen.

Die Veranstaltung findet im Saal der Villa ten Hompel statt und wird online über Zoom übertragen. Der Zugangslink ist auf der Homepage der Villa ten Hompel veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Susanne Siegert klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Ihr folgen knapp 300.000 Menschen über alle Plattformen hinweg. Für ihre Aufklärungsarbeit wurde sie 2024 mit dem ELNEt Award und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet.

In Kooperation mit: Evangelisches Forum Münster e.V., Gegen Vergessen – Für Demokratie Regionalarbeitsgruppe Münsterland e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V., Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe

Susanne Siegert (© Ina Lebedjew)
„Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss.“ (© Piper)